Logo bitte nicht verwenden / Würth Logos zur Weiterverwendung finden Sie im Logo-Downloadbereich wuerth.com

Fasty

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth
Am 20. April 1935 in Öhringen geboren, trat Reinhold Würth 1949 als zweiter Mitarbeiter und erster Lehrling in die Schraubengroßhandlung seines Vaters in Künzelsau ein. 1952 schloss er mit der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer die Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann erfolgreich ab. Im Alter von 19 Jahren übernahm Reinhold Würth 1954 nach dem frühen Tod des Vaters die Geschäftsleitung. Aus dem regionalen Geschäft baute Reinhold Würth in den kommenden Jahrzehnten ein weltweit agierendes Handelsunternehmen auf. Heute ist die Würth-Gruppe mit über 420 marktaktiven Verkaufsgesellschaften in 86 Ländern tätig und erzielte 2007 einen Umsatz von 8,49 Milliarden Euro.

1994 zog sich Reinhold Würth aus der operativen Geschäftsführung der Würth-Gruppe zurück und übernahm den Vorsitz des Unternehmensbeirats. Am 01. März 2006 folgte ihm seine Tochter Bettina Würth in diesem Amt. Reinhold Würth fungiert weiterhin als Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats. In seiner beruflichen Laufbahn hat sich Reinhold Würth intensiv mit psychologischen Themen wie Mitarbeitermotivation, Führungskultur und Fragen der Berufsethik beschäftigt und sich auch im kulturellen Bereich vielfältig engagiert. Mit dem Kauf eines Aquarells von Emil Nolde in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts begann seine Leidenschaft für das Sammeln von Kunst. Inzwischen hat er eine bedeutende Kunstsammlung von mehr als 11.000 Werken zusammengetragen, darunter Bilder, Zeichnungen und Skulpturen von Edvard Munch, Pablo Picasso, Alfred Hrdlicka, Markus Lüpertz oder Christo.

Ende 1991 machte der engagierte Förderer von Kunst und Kultur seine Sammlung im Zuge der Einweihung eines neuen Verwaltungsgebäudes am Stammsitz in Künzelsau-Gaisbach in einem eigenen Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Das Museum moderner Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts ist für Mitarbeiter und für die interessierte Öffentlichkeit jederzeit zugänglich und präsentiert alljährlich drei bis vier wechselnde Ausstellungen. Ein weiteres attraktives Forum für die Sammlung schuf Reinhold Würth mit der im Mai 2001 eröffneten Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall.

Die allgemeine Anerkennung seiner unternehmerischen Leistungen sowie seines besonderen sozialen und kulturellen Engagements schlägt sich in vielfältigen Ehrungen und Mitgliedschaften nieder.

Reinhold Würth engagiert sich in verschiedenen Beiräten, Kuratorien und zahlreichen Vereinen (u. a. Vorsitzender der Gesellschaft zur Förderung des Landesmuseums Württemberg e.V., Vorsitzender der Bürgerinitiative "Pro Region Heilbronn-Franken"). Der passionierte Pilot (Lizenz als Berufspilot/ATPL) ist verheiratet mit Frau Carmen und hat drei Kinder, Marion, Bettina und Markus.

Professor Dr. h. c. mult. Reinhold Würth war bis Ende des Sommersemesters 2003 Institutsleiter am Interfakultativen Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Reinhold Würth ist Ehrendoktor und Ehrensenator der Universität Tübingen, Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie der Wirtschafts- und Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. 1997 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde der Stadt Erstein (Frankreich) verliehen. Als Würdigung für besondere Verdienste und außergewöhnliches Engagement um die Verbreitung und Vermittlung französischer Kunst und Kultur wurde Reinhold Würth im März 2000 vom französischen Kultusministerium mit dem Orden "Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres" ausgezeichnet.

Das Ehepaar Carmen und Reinhold Würth erhielt im April 2003 aufgrund ihres sozialen und kulturellen Engagements auch die Ehrenbürgerwürde der Stadt Künzelsau. Im März 2004 wurde Reinhold Würth zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, im April verlieh die Ludwig-Erhard-Stiftung Bonn ihm die Ludwig-Erhard-Medaille für Verdienste um die soziale Marktwirtschaft. Im Mai 2004 wurde er in die Business Hall of Fame (Initiative von manager magazin und Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Bonn) aufgenommen. Im Juni 2004 erhielt Reinhold Würth in Berlin den deutschen Gründerpreis als Auszeichnung für sein Lebenswerk. Mit diesem Preis ehren die StartUp-Partner stern, die Sparkassen, McKinsey & Company und das ZDF einmal im Jahr Unternehmen in den unterschiedlichen Phasen ihres erfolgreichen Bestehens - vom Konzept bis zum Lebenswerk. 2005 wurde an Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth die Ehrensenatorwürde der Universität Stuttgart verliehen. Aufgrund eines königlichen Beschlusses wurde Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth im November 2005 zum Offizier im königlichen Orden von Oranien-Nassau ernannt. Für sein vielfältiges kulturelles Engagement in Palermo erhielt der Unternehmer im Mai 2007 die Ehrendoktorwürde in Kunstgeschichte und Museographie der Universität Palermo. Im November 2007 verlieh die University of Louisville (Kentucky, USA) die Ehrendoktorwürde ihrer Universität an Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth für sein beispielhaftes Engagement in Wirtschaft, öffentlichem Leben und im Bereich der Kulturförderung.




© 2009 Adolf Würth GmbH & Co. KG, Deutschland
Impressum | Haftungsausschluss | Rechtliche Hinweise